Gefahrenquellen für Freigänger

Gefahren für Freigänger

Einer der Hauptgründe für eine Absage in der Vermittlung von Freigängerkatzen ist die Wohnlage der Interessenten. Diese überprüfen wir im Vorfeld anhand der Adresse auf den umliegenden Verkehr und die Nähe zu Gleisen bzw. stark befahrenen Straßen. Da wir hier leider von Zeit zu Zeit auf Unverständnis stoßen führen wir die Gefahren, welche für Freigängerkatzen lauern, im Folgenden näher aus.

  • Gleise

Bahngleise stellen ein sehr hohes Unfallrisiko für Katzen dar. Die Tiere können in der Regel die Geschwindigkeit des heranfahrenden Zuges nicht einschätzen und verunglücken meist tödlich.

  • Autos/Straßen

Auch hier können Katzen die Geschwindigkeit und Entfernung der Fahrzeuge nicht einschätzen. Unfälle mit Autos können selbstverständlich auch auf weniger stark befahrenen Straßen passieren; hier gilt es, die Lebensqualität der Katze gegen das potenzielle Risiko abzuwägen.

  • Regentonnen/Swimmingpools

Nicht nur für Katzen, sondern auch für Wildtiere, stellen diese eine Gefahr dar. Ohne Hilfe können die Tiere diesen kaum entkommen und laufen Gefahr, zu ertrinken. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Ihre Regentonnen entweder geschlossen oder mit einem Gitter abgedeckt sind. Swimmingpools sollten immer mit einer Leiter versehen sein, über die sich das Tier notfalls retten kann. Ist Ihr Pool bereits abgedeckt, so kontrollieren Sie bitte regelmäßig, dass kein Tier unter die Plane gelangen kann.

  • Katzenhalsbänder

Bitte legen Sie ihren Katzen keine Halsbänder mit Glöckchen oder Adressenkapsel an. Katzen können sich damit strangulieren, wenn sie beim Klettern oder im Gebüsch hängen bleiben. Auch so genannte „Sicherheitshalsbänder“ hinterlassen diesbezüglich ein gewisses Restrisiko, da sie im Notfall z.T. nicht schnell genug aufgehen. Zur Kennzeichnung der Katzen ist daher ein Chip und eine Registrierung bei Tasso, FindeFix und Co. deutlich hilfreicher und ungefährlicher.

Bitte vertrauen Sie bei unseren Vermittlungsentscheidungen auf unsere langjährige Erfahrung und den Austausch mit anderen Tierschutzorganisationen.