Joschi früher Tartufo

„Hallo ihr Lieben,

ich bin´s, euer Joschi… wie – ihr kennt mich nicht?? Dooooch, natürlich kennt ihr mich. Früher nannte man mich allerdings „Tartufo“. Ich hatte im Oktober 2025 einen schweren Autounfall, bei dem ich mir einen doppelten Beckenbruch und einen Schwanzabriss zugezogen habe. Das war eine wirklich schlimme Zeit… die habe ich nun aber hinter mir gelassen und in meinem neuen Leben bin ich der Joschi. 😊

Ich bin soooo dankbar, dass ihr mich nicht aufgegeben und mir eine zweite Chance gegeben habt, obwohl es wirklich nicht gut um mich stand und nicht klar war, wie das alles ausgeht. Trotzdem habt ihr mich operieren lassen und meine Knochen wurden wieder fest verschraubt. Nach der OP habt ihr mich zu meiner lieben Pflegemama gebracht, bei der ich dann erstmal einige Wochen wohnen durfte. Das war richtig schön – ich hatte mein eigenes großes Zimmer und die Pflegemama hat mir so viel Zeit und Zuwendung geschenkt, dass ich mich richtig gut erholen konnte. Nach meiner Boxenruhe hat sie ganz fleißig mit mir trainiert, gespielt und geschmust. Da wusste ich, es wird alles wieder gut. Und vor Weihnachten ging dann plötzlich alles ganz schnell. Nach einem ersten Kennenlern-Besuch durfte ich am 17.12.2025 zu meinen neuen Mamas in mein Für-immer-Zuhause ziehen. Dort habe ich mich sofort wohl gefühlt und gut eingelebt. Schon in der ersten Nacht bin ich zu meinen Mamas ins Bett gekrabbelt und durfte mich unter der Bettdecke rankuscheln, das war richtig schön. Die ersten Tage habe ich dann ausgiebig mein neues Reich erkundet und für gut befunden. Etwas zu ordentlich vielleicht, aber das habe ich dann gleich selbst in die Hand genommen und nach meinen Vorstellungen umgeräumt. 😉 Das mit der Erziehung klappt auch schon ganz gut, ich hab die beiden ganz gut im Griff. Und inzwischen kann ich sogar wieder richtig toll rennen, springen und klettern, das mach ich am liebsten. Ein richtiger Wildfang sei ich, sagen meine Mamas. Naja, nur meinen Schwanz kann ich seit dem Unfall nicht mehr bewegen, aber das stört mich nicht weiter. Die einzige „Baustelle“, die ich noch habe, sind Nervenschmerzen an meiner Narbe. Das zwickt nämlich immer wieder, so dass ich mich leider öfter mal wund schlecke und deshalb immer mal wieder einen Body anziehen muss. Aber auch das wird sich noch geben, da sind wir alle optimistisch. Was ich so mitbekommen habe, lassen meine Mamas jedenfalls nichts unversucht und haben mich sogar schon zur Akupunktur geschickt, was zugegebenermaßen ziemlich angenehm war. Jedenfalls bin ich auf einem sehr guten Weg und genieße mein zweites Leben in vollen Zügen. Darum sage ich von ganzem Herzen „vielen Dank“ an alle, die sich so sehr reingehängt und daran geglaubt haben, dass es für mich noch eine Chance gibt und vor allem, dass ich es Wert bin, diese Chance zu nutzen – das werde ich niemals vergessen. Danke, danke, danke!! ❤️

Diesem Dank schließen auch wir uns an – wir sind sehr froh, dass ihr uns das Vertrauen geschenkt habt und wir Joschi adoptieren durften. Auch wenn es durch die Nervenschmerzen zeitweise etwas anstrengend ist, macht uns der kleine Wicht sehr viel Freude und wir haben ihn fest ins Herz geschlossen. Auch vielen Dank dafür, dass ihr uns auch nach der Vermittlung weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht und uns unterstützt. Das letzte Stück des Weges schaffen wir jetzt auch noch – das hat sich der süße Knopf mehr als verdient.

Viele liebe Grüße

Melanie, Sabine und Joschi